9 Tipps, um als Tasker sechsstellige Umsätze zu erzielen

Wie kommt man als Tasker zu einem sechsstelligen Jahreseinkommen? Insider veröffentlichte kürzlich einen Artikel über William Young, einen 23-jährigen Absolventen der New York University, der nach seinem Abschluss zunächst in einem Amazon-Lager arbeitete. Bald darauf registrierte er sich bei TaskRabbit, um sich etwas dazuzuverdienen. Ehe er sich’s versah, nahm er mehr als 130 Dollar am Tag ein – damit war der finanzielle Anreiz groß genug, um in Vollzeit zu tasken.

In Williams Artikel haben wir neun Tipps gefunden, mit denen auch du bestmöglich von deiner Tätigkeit als Tasker profitieren kannst. Seine Geschichte ist ein hervorragendes Beispiel, wie man mit TaskRabbit ein erfolgreiches Geschäft aufbauen kann und durch die Flexibilität, die es bietet, reichlich Rückenwind bekommt, um seinen eigenen Weg zu gehen.  

Schaffe ein Geschäftsmodell, das für dich funktioniert

Tipp Nr. 1: Priorisiere abrechenbare Stunden.

Foto von Emily Li

Wenn du mehr Zeit mit Arbeiten und weniger Zeit mit der Anfahrt oder dem Einkauf von Ausrüstung verbringst, nimmst du am Ende mehr Geld ein. Das gelingt dir zum Beispiel, indem du Kategorien wählst, die längere Einsätze erfordern oder bei denen du weitere Fähigkeiten anbieten und zusätzliche Aufgaben für deinen Kunden erledigen kannst.

Task-Kategorien auszuwählen, die dir unterm Strich am meisten bezahlte Stunden bringen, mag zwar von Vorteil sein. Vergiss aber nicht, dass jeder neue Kunde auch eine neue Gelegenheit ist, um gute Bewertungen zu erhalten und dein Geschäft auszubauen. Achte also auf ein ausgewogenes Verhältnis! 

Tipp Nr. 2: In Großstädten und Ballungszentren lässt sich mit einem kleineren Arbeitsgebiet die Fahrzeit verkürzen.  in a city, minimize your Work Area map to reduce travel time. 

Wenn du in einer großen Stadt oder in einem Ballungsraum lebst, ist es eventuell sinnvoll, die Karte deines Arbeitsgebiets klein zu halten. Eine höhere Dichte potenzieller Kunden in einem kleineren Gebiet kann sich als sprudelnde Auftragsquelle erweisen und dir ermöglichen, schnell und mit minimalem Aufwand bzw. Arbeitsweg dein Geschäft aufzubauen.    

Wenn du in einem größeren Arbeitsgebiet Tasks erledigst und mehr Anfahrtszeit benötigst, ist es vorteilhaft, längere Tasks anzunehmen, damit sich die Anfahrt lohnt. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell liegt in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Anfahrtszeit und abrechenbaren Stunden.

Tipp Nr. 3: Spezialisiere dich auf eine Kategorie oder biete verschiedene Dienste in Kategorien an, die dir Spaß machen. 

Beim Aufbau deiner Fähigkeiten und Erfahrung kann es sich lohnen, wenn du dich auf eine bestimmte Kategorie spezialisierst, sodass du jedes Mal perfekte Arbeit ablieferst. Williams Tasks sind zu gut 85 % Wand-Montagen (seine anderen Kategorien sind Umzugshilfe und Möbelmontage). Er kennt jedoch auch Tasker, die allgemein handwerklich begabt sind und mit einem breiteren Spektrum an Kategorien gutes Geld verdienen. 

So oder so ist es ratsam, in Kategorien zu tasken, die dir 1) liegen und 2) Spaß machen. Deine Kompetenz und dein Elan werden den Kunden sicherlich auffallen und dir somit gute Bewertungen, wertvolle Erfahrungen und mehr Aufträge einbringen.

Optimiere dein Geschäft

Tipp Nr. 4: Passe deine Preise schrittweise an dein Erfahrungsniveau an.

Je mehr Kunden du hast, desto mehr Erfahrung sammelst du. Dadurch steigt wiederum die Qualität deiner Arbeit. Mit zunehmender Kompetenz kannst du langsam (und berechtigterweise) deine Preise als Tasker anheben. Wenn du gleichzeitig auch noch Top-Bewertungen sammelst, kannst du potenziellen Kunden zeigen, dass der Erfolg dir recht gibt und du deinen Preis wert bist. 

Deine Stundensätze werden sich womöglich in Abhängigkeit davon, wie viel du arbeiten möchtest, ändern. Wenn deine Stundensätze niedriger sind, kannst du dich wahrscheinlich darauf verlassen, regelmäßig für Tasks gebucht zu werden und einen vollen Zeitplan zu haben. Es kann natürlich sein, dass die Nachfrage so groß ist, dass eine Erhöhung deiner Stundensätze die einzige Möglichkeit ist, ein Gleichgewicht zu finden. So kannst du deinen Zeitplan etwas entspannen, ohne dass dein Umsatz sinkt.

Foto von William Young

Tipp Nr. 5: Lass deine Fähigkeiten und Erfahrung für sich sprechen.

Dein Tasker-Profil ist der Schlüssel zum Erfolg. Dort kannst du nicht nur für jede Kategorie deine Fähigkeiten und Erfahrung darlegen, sondern auch Fotos früherer Arbeiten veröffentlichen. Wenn die Kurzvorstellungen deiner Fähigkeiten und Erfahrung aussagekräftig genug sind, brauchst du gar keine weitere Werbung. 

Tipp Nr. 6: Kaufe Ausrüstung im Voraus ein. 

Wenn du in wenigen Hauptkategorien (oder sogar nur einer) taskst, lernst du schnell, welche Ausrüstung du im Normalfall brauchst. William empfiehlt, Ausrüstung monatlich auf Vorrat einzukaufen, um keine wertvolle Zeit zu vergeuden, in der er tasken könnte. Mit wiederholten nicht abrechenbaren Fahrten zum Baumarkt macht man schließlich keinen Umsatz!  

Tipp Nr. 7: Bereite dich immer auf den nächsten Tag vor und gewöhne dir feste Abläufe an.

Für William gehört die Vorbereitung auf den nächsten Arbeitstag zu seiner „Arbeitsroutine“, und das aus gutem Grund: Ein abendlicher Blick in den Kalender hilft dir, dich mental auf die Tasks des nächsten Tages vorzubereiten. Ob das für dich nun bedeutet, dass du deinen Werkzeugkoffer packst, eine Fahrt zum Baumarkt einplanst (siehe Tipp Nr. 6!) oder deine Anfahrtsroute planst – es wird sich in jedem Fall positiv aufs Geschäft auswirken. 

William schaut jeden Abend während des Abendessens in seinen Task-Kalender für den nächsten Tag – nur ein Beispiel, wie Gewohnheiten den mentalen Stress, den eine hohe Auslastung mit sich bringt, verringern können. Auch fest eingeplante freie Zeit kann dir helfen, dich von anstrengenden Tagen oder Wochen zu erholen. Auch wenn Routinen nicht jedermanns Sache sind, können sie definitiv Struktur in deinen geschäftigen (und manchmal unvorhersehbaren) Alltag als Unternehmer bringen.

Service-Tipps

Tipp Nr. 8: Denk an den Kundenservice. 

Foto von Emily Li

Wenn du von einem Task zum nächsten hetzt, um so viel Geld wie möglich zu verdienen, fühlst du dich vielleicht manchmal wie erschlagen. In solchen Situationen kann es hilfreich sein, durchzuatmen und dich daran zu erinnern, warum du das alles tust: um deinen Kunden das Leben zu erleichtern. Guter Kundenservice bedeutet, sich voll und ganz auf den aktuellen Task zu konzentrieren und jedem Kunden die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Ganz gleich, ob du dich nett mit ihm unterhältst, dir seine Kommentare zu Herzen nimmst oder den Task schnell erledigst, um ihn nicht länger als nötig aufzuhalten – vergiss nie, dass dein Kunde dir überhaupt erst ermöglicht, dein Geschäft aufzubauen.

Tipp Nr. 9: Ehrlichkeit ist das A und O. 

Manchmal läuft es im Leben einfach nicht optimal, wie sehr wir uns auch bemühen. Als Tasker können dir Staus, Terminkonflikte oder Notfälle einen Strich durch die Rechnung machen, sodass du einen Task nicht erledigen kannst. William rät allen Taskern, in solchen Fällen stets ehrlich zu ihren Kunden zu sein, denn Ehrlichkeit – und klare Kommunikation im Allgemeinen – sind nur eine weitere Form guten Kundenservices.


Wenn du diese Tipps beherzigst, kannst du über TaskRabbit ein richtig gutes Einkommen erzielen. Die sogenannte Gig-Arbeit macht heutzutage einen wichtigen Teil der Wirtschaft aus und wir sind stolz darauf, eine der wenigen Plattformen zu sein, bei denen du selbst über deine Stundensätze in den Marktplatz-Task-Kategorien und deine Zeitplanung bestimmen kannst. Bei uns geht es um Freiheit, Flexibilität und die Option, nach deinen Vorstellungen zu leben und zu arbeiten.

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